GO BACK
        TO MENU

        AGB

        Allgemeine Geschäftsbedingungen

        Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB), Stand 1. März 2005
        (1) Die nachfolgenden AGB gelten für alle dem Fotografen erteilten Aufträge. Sie
        gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht umgehend widersprochen wird.
        (2) Lichtbilder im Sinne dieser AGB sind alle vom Fotografen hergestellten
        Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt
        wurden oder vorliegen (digitale Negative, RAW-Dateien, Dia-Positive, Kontaktabzüge,
        Papierbilder, Videos etc.).
        (3) Dem Fotografen steht das Urheberrecht an den Lichtbildern nach Maßgabe des
        Urheberrechtsgesetzes zu. Überträgt der Fotograf Nutzungsrechte an seinen
        Werken, ist – sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde – jeweils
        nur das einfache Nutzungsrecht übertragen. Eine Weitergabe von Nutzungsrechten
        bedarf der besonderen Vereinbarung. Die Nutzungsrechte gehen erst über nach
        vollständiger Bezahlung des Honorars an den Fotografen. Der Besteller eines
        Bildes hat kein Recht, das Lichtbild zu vervielfältigen und zu
        verbreiten, wenn nicht die entsprechenden Nutzungsrechte übertragen worden
        sind. § 60 UrhG wird ausdrücklich außer Kraft gesetzt. Bei der Verwertung der Lichtbilder
        kann der Fotograf, sofern nichts anderes vereinbart wurde, verlangen, als Urheber
        des Lichtbildes genannt zu werden. Eine Verletzung des Rechts auf
        Namensnennung berechtigt den Fotografen zum Schadensersatz.
        (4) Die Negative verbleiben beim Fotografen. Eine Herausgabe der Negative an
        den Auftraggeber erfolgt nur bei gesonderter Vereinbarung.
        (5) Fällige Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Bis zur
        vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Lichtbilder
        Eigentum des Fotografen.
        (6) Für die Verletzung von Pflichten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit
        wesentlichen Vertragspflichten stehen, haftet der Fotograf für sich und seine
        Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Er haftet ferner für
        Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie
        aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine
        Erfüllungsgehilfen durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt haben. Für
        Schäden an Aufnahmeobjekten, Vorlagen, Filmen, Displays, Layouts, Negativen
        oder Daten haftet der Fotograf – wenn nichts anderes verabredet wurde – nur bei
        Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
        (7) Der Fotograf haftet für die Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder
        sowie des Trägermaterials nur im Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller
        der Materialien. Er haftet nicht für Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung
        der Lichtbilder oder des Trägermaterials durch den Auftraggeber entstehen. Für
        eigenes Verschulden haftet der Fotograf nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
        (8) Beanstandungen, gleich welcher Art, sind innerhalb von 1 Woche nach Erhalt
        der Lichtbilder beim Fotografen geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist gelten
        die Lichtbilder als auftragsgemäß angenommen. Hat der Auftraggeber dem
        Fotografen keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung der
        Lichtbilder gegeben, so sind Reklamationen bezügliche der Bildauffassung sowie
        der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen.
        (9) Mängel oder Fehler der gelieferten Lichtbilder werden nach Wahl des
        Fotografen durch Nachbesserung, Wandlung oder Minderung abgestellt. Der
        Fotograf haftet nicht – soweit gesetzlich zulässig – für Mangelfolgeschäden.
        (10) Helligkeitsabweichungen in geringem Umfang sind bei Nachbestellungen
        technisch bedingt nicht zu vermeiden und begründen keinen
        Reklamationsanspruch.
        (11) Der Auftraggeber versichert, dass er an allen dem Fotografen übergebenen
        Vorlagen das Vervielfältigungs- und Verbreitungsrecht sowie bei
        Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Personen zur
        Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter,
        die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, trägt der Auftraggeber.
        (12) Überlässt der Fotograf dem Auftraggeber mehrere Lichtbilder zur Auswahl, hat
        der Auftraggeber diese Lichtbilder innerhalb einer Woche nach Zugang auf eigene
        Kosten und Gefahr vollständig zurückzuschicken.
        (13) Fällt aus Gründen, die der Fotograf nicht zu vertreten hat, ein festgebuchter
        Aufnahmetermin kurzfristig aus und kann dieser Ausfall nicht mit einem anderen
        Auftrag kompensiert werden, so hat der Fotograf ein Anrecht auf mindestens 50 %
        des vereinbarten Honorars. Wird ein angefangener Aufnahmetermin aus Gründen,
        die der Fotograf nicht zu vertreten hat, nicht fertiggestellt, so steht dem Fotografen
        das volle Honorar zu. Wird die für die Durchführung des Aufnahmetermins
        vorgesehene Zeit aus von dem Fotografen nicht zu vertretenden Gründen
        wesentlich überschritten, kann der Fotograf eine Honorarerhöhung in
        angemessenem Umfang verlangen.
        (14) Die Digitalisierung, Speicherung und Vervielfältigung der Lichtbilder des
        Fotografen auf Datenträgern aller Art bedarf der vorherigen schriftlichen
        Zustimmung des Fotografen. Die Weitergabe digitalisierter Lichtbilder bedarf
        ebenfalls der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Fotografen.
        (15) Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers
        können gespeichert werden. Der Fotograf verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des
        Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.
        (16) Erfüllungsort für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des
        Fotografen, wenn der Vertragspartner nicht Verbraucher ist. Sind beide
        Vertragsparteien Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder ein
        öffentlich rechtliches Sondervermögen, so ist der Geschäftssitz des Fotografen als
        Gerichtsstand vereinbart. Sollte eine Bestimmung dieser AGB ungültig sein oder
        werden, so bleiben die übrigen Bestimmungen dieser AGB dennoch gültig. Es gilt
        als vereinbart, die ungültige Bestimmung durch eine gültige zu ersetzen, welche
        wirtschaftlich der Zielsetzung der ungültigen Bestimmung möglichst nahe kommt.
        Gleiches gilt für Regelungslücken.
        Diese AGB gelten ab dem 1. März 2005. Alle früheren AGB verlieren ihre
        Gültigkeit.